Mittwochsgespräch „Was Verlage leisten – Die Zukunft des Verlegens“

Mittwochsgespräch „Was Verlage leisten – Die Zukunft des Verlegens“

Autor
Dr. Kerstin Bäcker
Dr. Kerstin Bäcker Rechtsanwältin, Partnerin
Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht
Profil ansehen

Blogeintrag teilen via

Wir laden Sie herzlich zum Digitalen Meeting der Reihe „Was Verlage leisten – Die Zukunft des Verlegens“ ein.

Mittwoch, 4. Oktober 2023
17:00 bis 18:00 Uhr
Digital via Zoom

Unser heutiges Thema lautet: „Der urheberrechtliche Werkbegriff: Ab wann sind KI generierte Inhalte urheberrechtlich geschützt“?

Sowohl in der EU als auch in den USA setzt der urheberrechtliche Werkbegriff voraus, dass das Ergebnis Resultat menschlichen Schaffens ist. So hat zuletzt das US Copyright-Office die Eintragungsfähigkeit eines mittels Midjourney geschaffenen Bildes als Werk abgelehnt, obwohl der KI-Nutzer das Werk mit über 600 Prompts intensiv „gestaltet“ hat. Das wirft die grundsätzliche Frage auf, ab welchem Grad menschlicher Mitwirkung bzw. unter welchen Voraussetzungen ein mittels KI generierter Inhalt urheberrechtlichen Schutz für sich beanspruchen kann.

Renate Reichstein (ehemalige Vorsitzende der avj, selbstständige Agentin) und Dr. Kerstin Bäcker (Lausen Rechtsanwälte) tauschen sich – gemeinsam mit den TeilnehmerInnen – über den Werkbegriff aus und welche Auswirkungen dieser auf den Einsatz generativer KI im Schaffensprozess von Verlagen hat.

Zur kostenlosen Teilnahme melden Sie sich bitte hier an: anmeldung@fachtagung-verlagsleistungen.de

Weitere Termine:
19.10.2023, 13:15 – 14:15 Uhr
Buchmesse Frankfurt: Generative KI in Verlagen: Warum wir ein Verlegerrecht benötigen, Forum Bildung 2023 in Halle 3.1, Stand D12.
08.11.2023 Innovation Teil II – Innovation in der Praxis

Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Blogeinträge

LAUSEN im Handelsblatt-Ranking „Deutschlands Beste Anwälte 2026“

LAUSEN im Handelsblatt-Ranking „Deutschlands Beste Anwälte 2026“

Wir freuen uns, dass gleich drei Anwältinnen und Anwälte von LAUSEN im aktuellen Handelsblatt-Ranking „Deutschlands Beste Anwälte 2026“ empfohlen werden. Das Ranking wird jährlich in Zusammenarbeit mit Best Lawyers erstellt und zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen im deutschen Rechtsmarkt. Die Empfehlungen bestätigen die besondere Expertise unserer Kanzlei in den Bereichen Urheber- und Medienrecht, Entertainment-Recht und …

Mehr erfahren
Ablauf der Umsetzungsfrist der EU-Entgelttransparenzrichtlinie: Was heißt das für Arbeitgeber?

Ablauf der Umsetzungsfrist der EU-Entgelttransparenzrichtlinie: Was heißt das für Arbeitgeber?

Die Umsetzungsfrist der EU‑Entgelttransparenzrichtlinie in deutsches Recht ist am 7. Juni 2026 abgelaufen. Bis dahin hätte ein deutsches Gesetz die Vorgaben der Richtlinie (siehe unseren Blogbeitrag hierzu) in nationales Recht umsetzen müssen. Diese Umsetzungsfrist hat die Bundesregierung nun verpasst und eine Umsetzung wird erst 2027 erwartet. Für Arbeitgeber bedeutet dies allerdings nicht, dass die Vorgaben …

Mehr erfahren
Erkennbarkeit in der Berichterstattung – Widerspruch gegen die zu großzügige Linie des BGH

Erkennbarkeit in der Berichterstattung – Widerspruch gegen die zu großzügige Linie des BGH

Bei vielen äußerungsrechtlichen Streitigkeiten stellt sich die Frage: Ist die betroffene Person erkennbar oder nicht? Und: Für wen ist sie erkennbar? Dabei gibt es vielfache Erscheinungsformen: Die Erwähnung von Alter, Beruf, Wohnort oder die Nennung des Unternehmens, in dem der Betroffene arbeitet, die Verwendung von verfremdeten Namen oder Namenskürzeln oder die Abbildung eines Fotos, das …

Mehr erfahren