Kostenlose Fachtagung „Zukunft des Verlegens – Mitten in der Digitalisierung“

Kostenlose Fachtagung „Zukunft des Verlegens – Mitten in der Digitalisierung“

Autor
Dr. Kerstin Bäcker
Dr. Kerstin Bäcker Rechtsanwältin, Partnerin
Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht
Profil ansehen

Blogeintrag teilen via

Wir laden Sie herzlich zum 3. Digitalen Meeting der Reihe „Was Verlage leisten – Die Zukunft des Verlegens“ ein.

Freitag, 18. März 2022
11:00 – 14:00 Uhr
Digital via Zoom

Die dritte Jahresfachtagung der Initiative Verlegerrecht wird sich mit den digitalen Veränderungen und Entwicklungen in den Verlagen beschäftigen.

Digitalisierung ist – und bleibt – Alltag für Verlage – ob sie wollen oder nicht. Während einige Verlage zu Treibern der Digitalisierung geworden sind, gehen andere mit den Entwicklungen eher reaktiv um. So sind die Erfahrungen und Wege der Verlage sehr unterschiedlich.  Es geht um Chancen digitaler Perspektiven, aber auch um das Hinterfragen von Aufwand und Nutzen digitaler Entwicklungen. Dabei möchten wir versuchen eine Bandbreite verschiedener Modelle und Möglichkeiten darzustellen und ausloten, welche rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekte und Anforderungen für eine zukunftsstarke Verlagswelt notwendig werden. Diesen Themen werden wir mit verschiedenen Referenten in drei Abschnitten nachgehen.

Teil 1: Digitale Entwicklungen – Data Driven Publishing, Open Access und künstliche Intelligenz

Mit Themen wie Data Driven Publishing, Open Access und künstliche Intelligenz steht die Verlagsbranche vor einer Vielzahl spannender Herausforderungen, die erhebliche Auswirkungen auf das Ökosystem des Publishing haben (werden).

Nach kurzen Einführungsvorträgen in die Themen Open Access, künstliche Intelligenz und E-Learning der Zukunft tauschen wir uns mit den Gästen

  • Michaela Philipzen, Digital Transformation Lead bei digital@M GmbH der Landeshauptstadt München
  • Dr. Jörg Platiel, Geschäftsführer utb GmbH
  • Dr. Sven Fund, Wiley-VCH GmbH

unter anderem zu folgenden Themen aus:
– Die grundsätzliche Rolle der Verleger im Kontext dieser digitalen Entwicklungen – Was ist der verlegerische Auftrag?
– Das Verhältnis Verlage und Tech-Konzerne – Konkurrenz oder Ergänzung und Impulsgeber?
– Der Wandel im Ökosystem des Publishing auf Grund der digitalen Entwicklungen.

Teil 2: Verlegerische Sichtweise auf die digitalen Herausforderungen

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

Die Herausforderungen der Digitalisierung der Branche stellen Urheber und Verlage vor vielfältige neue Aufgaben und Prozess-Abläufe. Mit einigen von ihnen wollen wir uns in dieser Sektion befassen.

  • Matthias Ulmer, Geschäftsführer Verlag Eugen Ulmer: Erst agil – dann digital
  • Rebecca Neumeier, Unternehmensentwicklung PRH: NFTs – Einsatzmöglichkeiten in Verlagen
  • Anke Gasch, Chefredakteurin Federwelt: Selfpublisher sind digital in alle Richtungen unterwegs.

Teil 3: Rechtliche Rahmenbedingungen

Welche geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen müssen den Zukunftsanforderungen entsprechen und welche Rechtspositionen müssen ggf. neu geschaffen oder weiterentwickelt werden?

Die rasante Veränderung der technischen, politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen beeinflusst auch das traditionelle Verhältnis von Autor:innen und Verlagen.

Deren oft beschworene symbiotische Beziehung erodiert zunehmend, antagonistische Tendenzen werden auf lange Sicht eher zunehmen.

Welche Entwicklungen sind zu erwarten, wie kann pro-aktiv darauf reagiert werden?

  • Dr. Ursula Feindor-Schmidt, LL.M., Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht bei Lausen Rechtsanwälte
  • Andreas Klinkhardt, Verleger des Verlag Julius Klinkhardt
  • Lena Falkenhagen, Autorin, Bundesvorsitzende des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS)

Zur kostenlose Teilnahme melden Sie sich bitte hier an:
anmeldung@fachtagung-verlagsleistungen.de

Wir freuen uns auf Sie!

 

 

Weitere Blogeinträge

Ablauf der Umsetzungsfrist der EU-Entgelttransparenzrichtlinie: Was heißt das für Arbeitgeber?

Ablauf der Umsetzungsfrist der EU-Entgelttransparenzrichtlinie: Was heißt das für Arbeitgeber?

Die Umsetzungsfrist der EU‑Entgelttransparenzrichtlinie in deutsches Recht ist am 7. Juni 2026 abgelaufen. Bis dahin hätte ein deutsches Gesetz die Vorgaben der Richtlinie (siehe unseren Blogbeitrag hierzu) in nationales Recht umsetzen müssen. Diese Umsetzungsfrist hat die Bundesregierung nun verpasst und eine Umsetzung wird erst 2027 erwartet. Für Arbeitgeber bedeutet dies allerdings nicht, dass die Vorgaben …

Mehr erfahren
Erkennbarkeit in der Berichterstattung – Widerspruch gegen die zu großzügige Linie des BGH

Erkennbarkeit in der Berichterstattung – Widerspruch gegen die zu großzügige Linie des BGH

Bei vielen äußerungsrechtlichen Streitigkeiten stellt sich die Frage: Ist die betroffene Person erkennbar oder nicht? Und: Für wen ist sie erkennbar? Dabei gibt es vielfache Erscheinungsformen: Die Erwähnung von Alter, Beruf, Wohnort oder die Nennung des Unternehmens, in dem der Betroffene arbeitet, die Verwendung von verfremdeten Namen oder Namenskürzeln oder die Abbildung eines Fotos, das …

Mehr erfahren
LAUSEN zählt laut Capital zu den besten Kanzleien für Medien- und Presserecht 2026

LAUSEN zählt laut Capital zu den besten Kanzleien für Medien- und Presserecht 2026

Die Kanzlei LAUSEN wurde vom Wirtschaftsmagazin Capital als eine der „Besten Anwaltskanzleien 2026“ ausgezeichnet. Im aktuellen Ranking zählt unsere Kanzlei im Bereich Medien- und Presserecht zu den führenden Kanzleien Deutschlands. Besonders freuen wir uns darüber, in der Kategorie „überregional“ als eine von nur vier ausgezeichneten Kanzleien bundesweit geführt zu werden. Die Auszeichnung bestätigt unsere langjährige …

Mehr erfahren